Allgemeine Informationen
Kreta ist die größte und, wie manche sagen, die schönste der griechischen Inseln; der südlichste Außenposten Europas. Nur wenige Segler oder Yacht-Charterer wagen sich weiter nach Süden. Hohe Berge, durchzogen von spektakulären Schluchten; seltsame Hochebenen, steile Küsten, Höhlen und weiße Sandstrände charakterisieren dieses beliebte Reiseziel.
Kreta war der Geburtsort der antiken minoischen Zivilisation, einer der frühesten Zivilisationen in Europa, und später Gegenstand verschiedener Besetzungen und Kriege im Laufe der Jahrhunderte. Kreta bietet eine Fülle von sowohl natürlichen als auch kulturellen Attraktionen für seine vielen Besucher.
Die Nordküste Kretas ist für den Pauschaltourismus gut erschlossen und in den Sommermonaten überfüllt. Tagessegeln entlang dieser Küste zwischen den Häfen ist die beste Option. Bootscharterer finden hier Häfen und organisierte Marinas, aber nur wenige natürliche Ankerplätze. Die Südküste, einst ein Paradies für Rucksacktouristen, wird schnell erschlossen und viele der besten Strände sind nur per Boot erreichbar. Die Westküste bleibt wild und zerklüftet.
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Segelbedingungen
Das Segeln um Kreta wird für erfahrene Segler und Crew empfohlen. Weniger erfahrene Segler sollten sich an die zentrale Nordküste halten. Die beste Segelsaison ist Mai/Juni und September/Oktober, wenn das Wetter ruhig ist.
Juli und August bieten nicht die besten Bedingungen für Boote, da die "Meltemi"-Winde an den meisten Tagen wehen und am westlichen Ende aus Nordost und am östlichen Ende aus Nordwest kommen. Stärke 5-6 ist Standard, kann aber auch bis zu Stärke 7 oder 8 werden. Die Wirkung dieses Windes auf die Meerengen an beiden Enden Kretas kann zu großer See führen, mit 3-4m hohen Wellen zu dieser Jahreszeit; die Windstärke ist oft 1 bis 2 Beaufort höher als vorhergesagt.
Die Südküste ist bei Sommerwinden berüchtigt gefährlich, da die hohen Berge starke katabatische Böen hervorrufen.