Wie man Fisch und Meeresfrüchte beim Segelurlaub bestellt

Wie man Fisch und Meeresfrüchte beim Segelurlaub bestellt
15.11.2017

Es gibt nichts wie den Moment, wenn man nach anstrengenden Segeltagen die Segel fallen lässt und Richtung Hafen steuert. Vom salzigen Wind getrieben freuen wir uns auf einen Abend an Land. Ständig denken wir an das Abendessen während unsere Augen über die vielen, im Hafen verteilten Fischtavernen schweifen. Schon der Geruch von gegrilltem Fisch in der Luft lockt uns an Land.

Fisch und Meeresfrüchte sind eine populäre Küche für Segler. Viele mediterrane Restaurants bieten schillernde, traditionelle, auf den Fang des Tages zugeschnittene Rezepte. In manche können Sie sogar den Fisch aussuchen, den Sie essen möchten – ganz abgesehen von allen erhältlichen Schalentier - Delikatessen.

Jedoch, in wie fern wirkt sich Ihre Wahl des Essens auf die lokale Fischerei und Umwelt aus? Wurde der Fisch legal und in der Saison gefangen? Ist er zu klein oder mit Eiern beladen? Ist Ihnen die Liste der gefährdeten Fischarten bekannt und kennen Sie nachhaltige Meeresfrüchte.

Fischpopulationen unter Druck

Die Meeresumwelt ist zur Zeit unter einer immensen Belastung, hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten, wie Überfischung und Umweltzerstörung. Die Nachfrage an Fisch und Meeresfrüchten in Urlaubsregionen ist Teil des Problems. Untersuchungen ergaben jedoch, dass Fischereien die Möglichkeit haben, die Populationen wieder herzustellen oder zu stabilisieren, sofern ein verantwortungsvolles Management und Regulationen vor Ort sind.

Nachhaltiger Fisch und Meeresfrüchte

Nachhaltiger Fisch und Meeresfrüchte umschließt jeglichen Fisch oder Meeresfrucht, der gefangen oder gezüchtet wurde, mit Blick auf die langfristige Vitalität der Spezies, die Gesundheit der Ozeane und die Existenz von Fischergemeinschaften. Die Umweltaktivisten von 1990 starteten diese Bewegung, als Sorge über die Überfischung, Umwelt zerstörende Fangmethoden, langfristige Gesundheit der Ozeane und unseres Planeten aufkamen. Ein 2011 veröffentlichter Artikel in  The South African Journal of Science erklärt, dass 85 Prozent, der weltweiten Fischerei, am oder sogar über dem maximalen nachhaltigen Limit liegt.¹

Während die Statistik beunruhigend ist, gibt es einiges, dass wir als Individuen tun können, wir können unsere Fisch-und Meeresfrüchtewahl nachhaltig ändern und auch Andere darauf aufmerksam machen.

So können Sie helfen

Als verantwortungsvoller Segler und Konsument können wir helfen den Druck auf bestimmte Spezies zu reduzieren, indem wir uns versichern, dass der im Segelurlaub gegessen Fisch aus nachhaltigen Beständen kommt und die Fangmethoden den geringst möglichen Schaden an der Meeresumwelt und der Tierwelt zu führt. Eine Vielzahl von Umweltbehörden und Organisationen veröffentlichen Ratgeber für Fisch und Meeresfrüchte, die speziell für das Gebiet, in dem sie segeln, erhältlich sind. Das Ziel dieser Organisationen ist es, das Bewusstsein über den Schutz der Ozeane zu erhöhen und Konsumenten, sowie Betriebe darin zu bestärken, eine Wahl für gesunde Ozeane zu treffen.

Diese Ratgeber sind ohne weiteres online, als Download oder Anwendung auf ihrem Smartphone erhältlich. Diese, beim Mieten einer Yacht, griffbereit zu haben, versichert, dass ihre Crew informiert ist.

Die Ratgeber haben normalerweise Überschriften mit Empfehlungen wie „Beste Wahl“, „Alternative Wahl“ und „Vermeiden“, die je nach Fischpopulationen und Fangmethoden des Gebiets gelistet sind. Manchmal haben sie auch eine Nachhaltigkeitsbewertung pro Fisch.

Angeln vom Segelboot

Wenn Sie vom Segelboot angeln wollen, sollten Sie sich mit den lokalen Angelgesetzen und Quoten pro Person auseinandersetzen. Es gibt auch Ratgeber, die sich mit dem Gebiet und der dortigen Regelung über Fischgröße und Gewicht, die pro Person noch als nachhaltig gilt befasst.

Wenig kann viel bewirken

Denken Sie daran, bleiben Sie umweltbewusst und wählen Sie nachhaltigen Fisch zum Essen! Kleine Änderungen die Individuen machen, können eine große, globale Änderung bewirken.

 

¹Bassan, Janine (May–June 2011). "Not all seafood is equal". South African Journal of Science. 107 (5/6): 8–10. doi:10.4102/sajs.v107i5/6.718.


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