Häufig gestellte Fragen zur Yachtmiete mit Skipper

Häufig gestellte Fragen zur Yachtmiete mit Skipper

Inhalt

  1. Was bedeutet Yachtmiete mit Skipper und wie funktioniert ein Skippered Charter?

  2. Benötige ich einen Führerschein, wenn ich ein Boot mit Skipper miete?

  3. Was ist im Preis für eine Yachtmiete mit Skipper enthalten?

  4. Was kostet ein Skipper, eine Hostess oder ein Koch, und wie ist das mit den Mahlzeiten?

  5. Wer sind die Skipper und wie wählen Charterfirmen das Personal aus?

  6. Wo schläft der Skipper und beeinflusst das die Gästeanzahl an Bord?

  7. Wie viel Privatsphäre haben wir an Bord mit einem Skipper?

  8. Können wir die Route selbst festlegen und wie wird sie geplant?

  9. Kann man die geplante Route während des Törns ändern?

  10. Wie sieht ein typischer Tag an Bord mit Skipper aus?

  11. Können wir beim Törn etwas über das Segeln lernen?

  12. Was ist im Basispaket bei der Bootsmiete mit Skipper enthalten?

  13. Wie läuft die Übergabe und Rückgabe des Bootes ab?

  14. Wer haftet im Schadensfall während des Charters?

  15. Gibt es Altersbeschränkungen für Kinder an Bord?

  16. Wann wird das Boot üblicherweise übernommen und zurückgegeben?

  17. Was ist im Mietpreis nicht enthalten?

  18. Müssen wir Verpflegung für den Skipper (und die Crew) bereitstellen?

  19. Kann ich einen bestimmten Skipper auswählen oder meinen eigenen mitbringen?

  20. Was tun, wenn wir uns mit dem Skipper nicht verstehen?

  21. Darf der Skipper an Land übernachten, z. B. in einem Apartment?

1. Was bedeutet Yachtmiete mit Skipper und wie funktioniert ein Skippered Charter?

Eine Yachtmiete mit Skipper (sog. Skippered Charter) bedeutet, dass zusätzlich zum Boot ein professioneller Skipper engagiert wird, der während der gesamten Mietdauer für das Führen des Bootes zuständig ist. Die meisten Boote und Yachten können sowohl ohne Skipper (Bareboat) als auch mit Skipper gemietet werden. Bei größeren, hochwertigeren oder anspruchsvolleren Yachten ist ein Skipper oft vorgeschrieben und bereits im Mietpreis enthalten.

Skippered Charter ist ideal für alle, die keinen Bootsführerschein besitzen, sich eine sichere und entspannte Zeit wünschen oder einfach die Kreuzfahrt genießen möchten, ohne sich um das Manövrieren, Ankern oder technische Aspekte kümmern zu müssen. Der Skipper trägt die volle Verantwortung für das Boot und die Sicherheit aller an Bord.

2. Benötige ich einen Führerschein, wenn ich ein Boot mit Skipper miete?

Nein, bei der Miete eines Bootes mit Skipper ist kein Bootsführerschein erforderlich, denn der Skipper ist die verantwortliche Person mit den notwendigen Lizenzen, die das Boot steuert.

Auch wenn es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfehlen manche Veranstalter, dass zumindest eine weitere Person an Bord über grundlegende nautische Kenntnisse verfügt – rein aus Sicherheitsgründen, falls der Skipper plötzlich ausfallen sollte. Das ist jedoch kein Muss. Die über Charterfirmen vermittelten Skipper sind ausgebildete Profis mit viel Erfahrung und führen das Boot selbstständig und zuverlässig – ohne Beteiligung der Gäste.

3. Was ist im Preis für eine Yachtmiete mit Skipper enthalten?

Im wöchentlichen Mietpreis für ein Boot mit Skipper ist in der Regel enthalten: ein komplett ausgestattetes Boot (Segelyacht, Katamaran, Motoryacht oder Motorboot), Basisausstattung für den Aufenthalt an Bord (Küche, Kühlschrank, Gas, GPS, Kartenmaterial, Beiboot), sowie der professionelle Skipper.

Bei Tageschartern sind die Boote meist nicht zum Übernachten geeignet, aber für Tagesausflüge ausgerüstet. Auch hier kann ein Skipper optional dazugebucht werden.

Nicht im Preis enthalten sind: Treibstoff, Liegegebühren außerhalb der Ausgangsbasis, Sonderausstattung wie SUPs, Kajaks oder Unterwasserscooter sowie Verpflegung für die Crew (Skipper, Hostess, Koch). Zusätzlich wird manchmal eine sogenannte „Transitlog“-Gebühr erhoben – diese deckt Endreinigung, Bettwäsche und Gas.

4. Was kostet ein Skipper, eine Hostess oder ein Koch, und wie ist das mit den Mahlzeiten?

Die Kosten für einen professionellen Skipper liegen bei 170 bis 220 EUR pro Tag, abhängig von Bootstyp und Größe. Eine Hostess kostet üblicherweise 150 bis 190 EUR pro Tag, ein Koch 190 bis 220 EUR pro Tag.

Zusätzlich zur Tagespauschale sind die Gäste für die Verpflegung der Crew verantwortlich. Das kann entweder gemeinsame Mahlzeiten an Bord oder die Einladung in ein Restaurant bedeuten. Wer mehr Privatsphäre wünscht, kann der Crew auch eine separate Verpflegung organisieren.

Hinweis: Bei mehrtägigen Törns sollte die Essensplanung im Voraus besprochen werden, da einige Segelreviere abgelegene Orte ohne gastronomisches Angebot umfassen.

5. Wer sind die Skipper und wie wählen Charterfirmen das Personal aus?

Skipper, die von Charterfirmen vermittelt werden, sind erfahrene Fachleute mit gültiger Lizenz, umfangreicher nautischer Praxis und guten sozialen Kompetenzen. Sie steuern das Boot nicht nur, sondern tragen auch die Verantwortung für Sicherheit und Wohlbefinden der Gäste.

Die meisten Firmen arbeiten mit einem festen Pool geprüfter Skipper. Falls nötig, werden auch lizenzierte Freiberufler über spezialisierte Agenturen engagiert. Die Auswahl erfolgt nicht nur nach technischem Können, sondern auch nach Sprachkenntnissen, Umgang mit Gästen und sozialem Feingefühl für das Leben auf engem Raum.

Skipper sind nicht einfach nur „Bootsführer“ – sie übernehmen oft auch die Rolle von Guides, Organisatoren und diskreten Begleitern in der familiären Atmosphäre an Bord.

6. Wo schläft der Skipper und beeinflusst das die Anzahl der Gäste an Bord?

Ja, die Unterbringung des Skippers hat direkten Einfluss auf die maximale Anzahl der Personen an Bord. Der Skipper gilt als Crewmitglied und muss offiziell in der Crewliste eingetragen werden, wodurch er einen Platz gemäß der maximalen Kapazität des Bootes belegt.

Auf den meisten Booten gibt es eine zusätzliche Koje im Salon, die für den Skipper genutzt wird. In den wärmeren Monaten schlafen manche Skipper sogar freiwillig an Deck im Schlafsack, um den Gästen mehr Privatsphäre und Komfort zu ermöglichen. Manche Boote oder Charterfirmen verlangen jedoch, dass der Skipper eine eigene Kabine hat, häufig eine Doppelkabine. In diesem Fall reduziert sich die Anzahl der freien Kabinen für Gäste zusätzlich.

Wenn Sie planen, zusätzlich eine Hostess oder einen Koch zu engagieren, sollten Sie unbedingt vorab klären, wie die Kojen aufgeteilt werden, da die Crew mehrere Kabinen belegen könnte, die sonst für Gäste verfügbar wären.

7. Wie viel Privatsphäre haben wir an Bord mit einem Skipper?

Skipper sind darauf geschult, die Privatsphäre der Gäste zu respektieren und sich ihren Gewohnheiten anzupassen. Das Zusammenleben auf dem Boot über mehrere Tage erfordert gegenseitigen Respekt – erfahrene Skipper wissen das sehr gut.

Grundsätzlich nutzt der Skipper die Gemeinschaftsbereiche (Salon, Deck) nur, wenn es zur Erfüllung seiner Aufgaben oder zur Erholung notwendig ist, meidet jedoch private Bereiche wie Gästekabinen. In Ausnahmefällen kann der Skipper eine Kabine betreten, wenn es aus Sicherheitsgründen erforderlich ist (z. B. zum Schließen von Luken bei Unwetter oder zur Überprüfung von Toilettenventilen).

Wenn Gäste mehr Interaktion wünschen, ist der Skipper gerne gesprächsbereit. Wenn mehr Ruhe gewünscht wird, respektiert der Skipper auch das. Alles basiert auf Kommunikation und gegenseitigem Verständnis.

Chartergäste mit Skipper

 

8. Können wir unsere Route selbst wählen und wie wird sie geplant?

Ja, Gäste können frei ihre Wunschroute vorschlagen – welche Orte sie besuchen möchten, wo sie baden möchten, welche Marinas sie bevorzugen usw. Der Skipper berücksichtigt dann alle Vorschläge und erstellt auf Basis seiner Erfahrung, der Wettervorhersage, der Sicherheitslage und der technischen Möglichkeiten des Bootes eine realistische und sichere Route.

Idealerweise nehmen Sie bereits vor Beginn des Charters Kontakt mit dem Skipper auf (sofern möglich), um Pläne abzustimmen, Proviant vorzubereiten, den Tagesablauf zu besprechen und gegebenenfalls Reservierungen in Marinas vorzunehmen. Der Skipper wird Ihnen helfen, eine optimale Route zusammenzustellen – hinsichtlich Entfernungen, Treibstoffkosten, Zeit und Sicherheit.

9. Können wir die geplante Route während der Reise ändern?

Natürlich – der Törnplan kann während des Urlaubs flexibel angepasst werden, jedoch immer in Absprache mit dem Skipper. Er ist für die Sicherheit aller an Bord verantwortlich und muss sicherstellen, dass die vorgeschlagene Änderung keine Gefahr für Passagiere, Boot oder technische Aspekte darstellt (z. B. Tiefgang, Brückendurchfahrtshöhen, verfügbare Liegeplätze).

Wetterbedingungen, Treibstoffverfügbarkeit, Entfernungen und Marinareservierungen müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Wenn Sie mehr Zeit in abgelegenen Buchten oder Ankerplätzen verbringen möchten, sollten Sie dies frühzeitig kommunizieren, damit diese Optionen in die Route eingeplant werden können. Der Skipper ist Ihre wichtigste Kontaktperson für solche Änderungen – je früher Sie ihn einbeziehen, desto einfacher wird die Umsetzung.

10. Wie sieht ein typischer Tag an Bord mit Skipper aus?

Ein typischer Tag an Bord mit Skipper beginnt mit einer kurzen morgendlichen Absprache – wohin es geht, wann ausgelaufen wird, und wo Bade-, Essens- oder Besichtigungsstopps geplant sind.

Während der Fahrt steuert der Skipper das Boot, während Sie das Segeln, Sonnenbaden oder das Beisammensein genießen. Sie können entscheiden, ob Sie eine Marina anlaufen, an einer Boje festmachen oder in einer ruhigen Bucht ankern möchten. Abends wird meist eine Marina gewählt – zur Sicherheit, zum Auftanken, für Duschen oder andere Annehmlichkeiten.

Alle Aktivitäten und der Tagesrhythmus werden an Ihre Wünsche angepasst – jedoch immer unter Berücksichtigung der Wetterlage und der technischen Möglichkeiten des Bootes. Der Skipper sorgt für Sicherheit, beteiligt sich aber auch gerne an Aktivitäten – ob beim Gespräch, mit Restaurantempfehlungen oder bei einem entspannten Abend auf dem Deck.

11. Können wir während der Reise mit Skipper etwas über das Segeln lernen?

Bei einer Standardcharter mit Skipper nehmen die Gäste nicht aktiv am Steuern des Bootes teil, und es findet keine formale Schulung statt. Wenn Sie jedoch Interesse an den Grundlagen der Navigation haben, kann der Skipper Ihnen bei Gelegenheit die grundlegenden Prinzipien des Segelns oder der Bootsführung erklären – vorausgesetzt, dies beeinträchtigt nicht die Sicherheit.

Wer gezielt lernen möchte, kann auch einen Skipper mit Instructor-Qualifikation engagieren, der während der Reise strukturierten Unterricht anbietet. In diesem Fall handelt es sich um einen sogenannten Ausbildungs- oder Trainingstörn.

12. Was ist im Basispaket einer Skipper-Charter enthalten?

Das Basispaket einer Charter mit Skipper umfasst das Boot mit Standardausstattung für mehrtägige Aufenthalte: Küche, Bettwäsche, Navigationsausrüstung, Sicherheitsausstattung, Beiboot (Dinghy), Seekarten, sowie gefüllte Wasser- und Treibstofftanks und – falls Teil des Arrangements – den Skipper.

Der Liegeplatz in der Startmarina ist in der Regel für den Anreise- und Rückgabetag inkludiert, manchmal auch für die gesamte Dauer der Charter – abhängig von den Bedingungen der Charterfirma. Handtücher für das Bad sind häufig enthalten, sollten aber im jeweiligen Angebot überprüft werden. Die Endreinigung wird manchmal separat über das sogenannte Transitlog abgerechnet.

13. Wie läuft die Übergabe und Rückgabe des Bootes ab?

Die Bootsübergabe ist ein zentraler Moment. Beim Check-in gehen ein Mitarbeiter der Charterfirma und der Gast (gemeinsam mit dem Skipper) sorgfältig die Ausrüstungsliste durch und prüfen die Funktionalität. Alle Feststellungen werden dokumentiert und eventuelle Mängel schriftlich festgehalten.

Dasselbe Verfahren gilt bei der Rückgabe (Check-out). Das Boot muss in demselben Zustand wie bei der Übergabe zurückgegeben werden – mit vollen Tanks und unbeschädigt. Das ist Voraussetzung für die Rückerstattung der Kaution. Die Unterlagen aus dem Check-in/Check-out-Prozess bilden die rechtliche Grundlage für eventuelle Schadensregulierungen.

14. Wer ist im Schadensfall während der Charter verantwortlich?

Gäste, die ein Boot mit Skipper chartern, hinterlegen eine Kaution, die als Sicherheit für Schäden dient, die während des Aufenthalts verursacht werden – z. B. im Innenbereich oder in der Küche. Schäden, die vom Skipper verursacht werden (z. B. Auflaufen oder Kollision mit dem Ufer), sind durch dessen Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt.

Charterfirmen bieten oft eine sogenannte „Damage Waiver“-Option an – eine nicht erstattungsfähige Zahlung, die Schäden abdeckt und den Kautionsbetrag reduziert oder ganz ersetzt. In jedem Fall wird zusätzlich eine individuelle Reiseversicherung empfohlen, die auch Reiseabbrüche, Unfälle oder Gepäckverlust abdecken kann.

15. Gibt es Altersbeschränkungen für Kinder an Bord?

Es gibt kein gesetzliches Mindestalter für Kinder an Bord – Kinder jeden Alters sind willkommen, müssen jedoch wie alle anderen Passagiere offiziell in der Crewliste eingetragen werden. Die einzige Einschränkung ist die maximale Personenzahl gemäß den technischen Spezifikationen des Bootes.

Für kleine Kinder wird das Anbringen eines Sicherheitsnetzes entlang der Reling empfohlen, um ein Hineinfallen ins Wasser zu verhindern. Dieses Netz kann von der Charterfirma vor Anreise installiert werden oder gemeinsam mit dem Skipper montiert werden. Manche Firmen berechnen dafür eine zusätzliche Gebühr. Es ist auch ratsam, Schwimmwesten in der passenden Größe für Kinder bereitzustellen.

16. Wann erfolgt normalerweise die Übernahme und Rückgabe des Bootes?

Der übliche Übergabetag für Boote ist Samstag. Die Gäste übernehmen das Boot meist am späten Nachmittag und geben es am darauffolgenden Samstagmorgen zurück. Einige Charterfirmen bieten gegen Aufpreis einen sogenannten „Early Check-in“ an – eine frühere Bootsübernahme.

Es gibt auch Ausnahmen – etwa Übergaben am Mittwoch oder Charterdauern von 10 oder 12 Tagen – je nach Verfügbarkeit und vorheriger Absprache mit der Charterfirma. Bei kürzeren Chartern (weniger als eine Woche) sind die Zeiten flexibler, richten sich aber nach dem Zeitplan und den Kapazitäten der Basis.

17. Was ist nicht im Preis einer Skipper-Charter enthalten?

Neben dem Boot und dem Skipper sind in der Regel folgende Leistungen nicht im Charterpreis enthalten:
  • Kraftstoffverbrauch während der Reise,
  • Liegegebühren in Marinas und Häfen entlang der Route,
  • Touristenabgaben,
  • Verpflegungskosten für Skipper und ggf. Crew,
  • Endreinigung (sofern nicht im Transitlog enthalten),
  • Zusätzliche Ausrüstung wie SUPs, Kajaks, Unterwasserscooter, Außenbordmotoren usw.
Jeder Chartervertrag enthält eine Liste der Nebenkosten – prüfen Sie diese sorgfältig vor der Buchung, damit Sie genau wissen, was im Preis inbegriffen ist und was extra berechnet wird.

 

18. Müssen wir für die Verpflegung des Skippers (und der Crew) sorgen?

Ja, da die Gäste selbst für die Versorgung an Bord zuständig sind, sind sie auch verpflichtet, den Skipper (sowie eine Hostess oder einen Koch, falls engagiert) mitzuverpflegen. Während des Aufenthalts können Sie entscheiden, ob der Skipper mit Ihnen isst oder ob Sie ihm der Privatsphäre wegen ein separates Essen im Restaurant ermöglichen.

Auch wenn es nicht verpflichtend ist, ist es üblich, dass der Skipper mit den Gästen isst – sofern diese nichts dagegen haben. Gute Kommunikation und Absprachen im Vorfeld vermeiden Missverständnisse und sorgen für ein angenehmes Miteinander an Bord.

19. Können wir einen bestimmten Skipper wählen oder unseren eigenen mitbringen?

In der Regel stellt die Charterfirma einen Skipper aus ihrem Pool erfahrener Profis zur Verfügung. Diese Skipper sind geprüft, versichert und verfügen über technisches sowie kommunikatives Know-how – entscheidend für ein gutes Miteinander auf engem Raum über mehrere Tage.

In manchen Fällen können Sie einen bestimmten Skipper anfragen, wenn Sie bereits mit ihm gesegelt sind – das hängt jedoch von dessen Verfügbarkeit ab. Es ist auch möglich, einen eigenen Skipper mitzubringen, dies muss jedoch im Voraus von der Charterfirma genehmigt werden. Der Skipper muss über alle erforderlichen Lizenzen und ausreichend Erfahrung verfügen sowie die Verantwortung für das Boot übernehmen.

20. Was, wenn wir uns mit dem Skipper nicht gut verstehen?

Auch wenn solche Situationen selten vorkommen, kann es zu Meinungsverschiedenheiten kommen oder die „Chemie“ zwischen Skipper und Gästen stimmt einfach nicht. Wenn Sie keine gemeinsame Basis finden, sollten Sie so schnell wie möglich den Base Manager der Charterfirma kontaktieren.

In schwerwiegenderen Fällen kann ein Skipperwechsel beantragt werden. Die Charterfirma wird versuchen, eine Lösung zu finden und einen Ersatz bereitzustellen. Wichtig ist zu verstehen, dass der Skipper ein Profi ist und für eine sichere und angenehme Reise verantwortlich ist – aber Kommunikation funktioniert immer in beide Richtungen.

21. Darf der Skipper an Land übernachten, z. B. in einer Ferienwohnung?

Nein. Der Skipper ist rund um die Uhr für die Sicherheit des Bootes verantwortlich und muss während der gesamten Charterzeit an Bord bleiben. Seine Anwesenheit ist notwendig, um bei Unwetter, technischen Problemen oder Notfällen schnell reagieren zu können.

Er kann im Salon, in einer Kabine oder – wenn es die Umstände erlauben – auch draußen an Deck schlafen, aber eine Übernachtung an Land ist nicht erlaubt. Dies ist auch in den Charterbedingungen der meisten Firmen und in den Versicherungsrichtlinien festgelegt, die die Haftung des Skippers und die Sicherheit des Bootes betreffen.

 

 


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