In den Sonnenuntergang hinaussegeln - Tipps für das Segeln bei Nacht

In den Sonnenuntergang hinaussegeln - Tipps für das Segeln bei Nacht
30.05.2017

Segeln bei Nacht ist eine magische Erfahrung. Dunkel und still, das Leuchten am Heckwasser, eine Unzahl an Sterne die aus der Dunkelheit reflektieren und wenn Ihnen das nicht genug ist, können Sie sogar den Sonnenaufgang über dem Wasser erleben.

Segeln bei Nacht ist aber nicht ganz ohne Probleme. Wenn man starke Winde oder Stürme entgegensegelt, merkt man es nicht sofort, sich im Dunkeln am Deck fortzubewegen kann schwierig sein und die Lenkgeschicklichkeit wird ausgetestet. Also gibt es hier schonmal Dinge die Sie beachten sollten,wenn Sie sich in der Nacht auf die Reise machen.

Reisefertig

Auch wenn es anfangs sehr einschüchternd wirkt, kann es jedoch eine sehr angenehme Segelfahrt werden, wenn Sie sich auch gut darauf vorbereiten. Die allererste Regel beim Segeln bei Nacht ist, dass man langsam macht und die Reise genießt. Wenn Sie zu schnell werden kann es dazu führen, dass Sie nicht schnell genug manövrieren können und somit nicht so leicht Unfällen aus dem Weg gehen könnt.

Bevor die Sonne untergeht sollte das Boot schon vorbereitet werden. Nachtwache sollte auch bestimmt werden, am besten immer abwechselnd, der Motor soll überprüft werden und auf jeden fall unbefestigte Objekte die herumliegen entsorgt werden. Das ganze Sicherheits-Equipment wie Lichter und Taschenlampen sollten überprüft werden und Griffbereit platziert werden. Es wird empfohlen immer vorher nach dem Wetter zu schauen, die Segelabdeckungen sollten heruntergenommen werden und alle Fallen und Leinen sollten einsatzbereit sein. Getränke und Essen können am Cockpit gelagert werden und wird sehr von der Crew geschätzt.

Sich für die Nacht entsprechend anziehen

Es kann ab der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen sehr kalt werden, auch wenn Sie sich in den heißesten Orten befinden.  Also beachten Sie, dass Ihre Laune auch sehr davon abhängt was Sie anziehen.Schichten sind die beste Lösung, mit einer Spritzwasser-Jacke. Denn kalt und nass ist nicht das schönste Erlebnis was man währenddessen haben kann.

Sicherheit in der Nacht

Ganz sicher ist die Schwimmweste. Wenn Sie dazu neigen Sie zu vergessen während die Sonne scheint, dann vergessen Sie diese wenigstens nicht nachdem die Sonne untergeht. Auch eine Leuchtmarkierung sollte angebracht werden falls es zu Mann-Über-Bord-Szenarios kommt. Genauso wichtig sind Rettungsleinen, die die Crew mit sich tragen als auch am Boot angebracht werden. Vor allem aber auch die momentante Wache sollte welche haben. Die Sichtverhältnisse sind eines der wichtigsten Punkte die gepflegt werden sollten. Eine wasserfeste Stirnleuchte sollte also benutzt werden mit der man genug Sicht auf den Mast hat. Vergessen Sie auch keine Trillerpfeife und bringen Sie ein scharfes Messer mit.

Licht

Es dauert ungefährt 20 Minuten bis unsere nächtliche Sicht richtig funktioniert und das ist der Moment wenn die Magie beginnt. Natürlich ist auch immer der Lichtpunkt ganz praktisch aber es würde auch jedes mal ihrer eigenen Nachtsicht in den Weg kommen und es schwerer machen sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Beachten Sie trotzdem, dass manchmal ein helles Licht ein Bord die Dinge viel sicherer machen kann. In vielen Situationen wird Licht als Navigation benutzt, wenn man zB in den Hafen gelangt oder wenn es dazu kommt etwas unbekanntes im Wasser zu identifizieren. Es gibt aber auch Lichter die bestimmt sind für die nächtliche Navigation. Diese sind für Schiffe, Flotten und Vertriebsmarketing gedacht. Wenn Sie die Verhaltensmuster der Lichter erkennen, dann könnten Sie sogar identifizieren um was für Schiffe es handelt als auch erkennen wo Sie einen Hafen in Sicherheit betreten können.

Nachtwache

Da es so eine schlechte Visibilität gibt bei Nacht, ist es wichtig dass immer jemand an der Reihe ist der Ausschau hält. Wenn man natürlich bei Vollmond segelt macht es natürlich die Sache viel einfacher aber ohne den Mondschein muss man wirklich sehr aufpassen! Es gibt sämtliche Faktoren die man beachten muss, wie zB: wieviele Menschen an Bord sind, wie schwer die ganzen Bedingungen sind, wie lange Sie segeln wollen und natürlich auch persönliche Aspekte. Sie können sich ja nach verschiedenen Methoden erkundigen aber in der Regel dauert eine Nachtwache um die 2 Stunden.

Wendepunkte

Es sei denn Sie sind in der Lage sich nach den Sternen zu orientieren, sollten Sie sich trotzdem immer auf elektronische Geräte verlassen. Vergewissern Sie sich, dass die Wege frei sind bevor Sie sich fortbewegen. Zum Glück gibt es mittlerweile zahlreiche Geräte die uns helfen in der Nacht eine bessere Sicht zu haben. GPS und Seekartenplotter, elektronische Kartographien, fortgeschrittenes Radar, Thermografie, Night Vision, Lichter, die uns alle in der Nacht mehr Sicherheit geben.

Sobald man sich um alle wichtigen Grundlagen gekümmert hat, kann man sich in Sicherheit auf den Weg machen und sind mehr in der Lage den nächtlichen Ausflug zu genießen.


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